KrisenmanagementKrisen PRKrisenberatungKrisenberaterKlinik Bavaria in Kreischa/ Sachsen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- m e d i X t r a -
Agentur für Krisenkommunikation
Friedrichstr. 128
D-10117 Berlin-Mitte



Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Klinik Bavaria seit einem Jahrzehnt

KRISENKOMMUNIKATION vs KOMMUNIKATIONSKRISE: SEIT EINEM JAHRZEHNT PRESSEARBEIT FÜR DIE KLINIK BAVARIA

Dass der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nicht der Anfang vom Ende sein muss, sondern vielmehr der Startpunkt für einen hoffnungsvollen Neuanfang sein kann, hat die Klinik Bavaria in Bayern und in Sachsen erfahren. Andreas Frädrich begleitete 1998 als Pressesprecher erfolgreich die Krise, die Tausende von Arbeitsplätzen bedrohte und für viel Unruhe bei den Patienten, in den Medien und in einem ganzen Landkreis sorgte...


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Klinik Bavaria in Kreischa seit 10 Jahren

Die Klinik Bavaria in Kreischa ist ein Rehabilitationszentrum für Intensivmedizin und Frührehabilitation, Anschlussheilbehandlungen sowie stationäre und teilstationäre Heilverfahren in Kreischa / Sachsen bei Dresden am Rand des östlichen Erzgebirges – und zugleich größter Arbeitgeber im Weißeritzkreis.

Die historisierende Bauweise des Klinikkomplexes und Parks bildet eine imposante, architektonisch an ein Barockschloß erinnernde Anlage und wurde in den Jahren 1992 bis 1994 errichtet. Die Klinik in Kreischa verfügt über eine Bettenkapazität über 1000 Betten und gehört damit zu einer der bundesweit größten Reha-Einrichtungen. Die ehemals als 1. Sächsische Kaltwasserheilanstalt Kreischa gegründete Heilstätte ist seit rund 165 Jahren eine anerkannte Einrichtung der medizinischen Rehabilitation.

Anfang der 60er Jahre wird in Kreischa das Sportmedizinische Rehabilitationszentrum im ehemaligen Sanatorium eingerichtet, welches wird im März 1969 ins Zentralinstitut des Sportmedizinischen Dienstes der DDR umgewandelt wird. Im gleichen Jahr wird am Institut offiziell mit Dopinganalysen begonnen. Bereits ab 1974 werden Spitzensportler auf die Anwendung von Dopingsubstanzen untersucht. Im Rahmen der sportmedizinischen Forschungen an der Zentralklinik wird auch "Dopingforschung" zur Wirksamkeit von Dopingmitteln (im Jargon so genannte "Unterstützende Mittel; UM") betrieben, und offenbar werden auch Dopingmittel an Sportlern angewendet, wie sich Jahrzehnte später aus geheimen Akten herausstellt. Dies und die durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) abgesicherte politisch motivierte Sportpolitik der DDR brachte das Zentralinstitut des Sportmedizinischen Dienstes in Kreischa nachhaltig in Verruf.

Nur einen Tag nach der Wiedervereinigung, am 4.Oktober 1990 geht auf Beschluss der Gemeindevertretung das Zentralinstitut in die Klinik Bavaria, Rudolf Presl GmbH über. Dies die zweite Unternehmensgründung in den Neuen Bundesländern überhaupt.

Mehr zur Geschichte Kreischas unter Klinik Bavaria Beschreibung auf Wikipedia und auf der Seite der Kooperationspartner der Klinik Bavaria Kreischa, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden

Klinik Bavaria Kreischa

Im Sommer 1998 ist Andreas Frädrich gesamtverantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Unternehmensgruppe Klinik Bavaria (5.000 Betten in Bayern und Sachsen). Im Herbst nimmt das Geschehen eine dramatische Wendung: mehrere Standorte sind von Schließung bedroht, Insolvenz wird angemeldet. Es kommt Unruhe auf, da Hunderte von Arbeitsplätzen unmittelbar bedroht sind. Die Geschäftführung darf sich nicht mehr äußern, Frädrich wird zum alleiniger Sprecher bestimmt. Es dauert einige Tage, bis der Insolvenzverwalter bestellt ist. Damit es in diesem Vakuum nicht zu einem Zusammenbruch des Klinikbetriebes kommt, bemüht er sich um eine ausgefeilte Berichterstattung.

Frädrich erzählt damals von den "Verhandlungen" mit den Nachrichtenredakteuren : "Statt mit dem apokalyptischen Begriff „Konkurs“ sollten Nachrichtenagenturen lieber mit „Insolvenz“ titeln, damit der Betrieb so normal wie möglich weiterlaufen kann. Es lagen ja Intensivpatienten auf den Stationen, und es musste trotz ungewisser Lage unbedingt gewährleistet sein, dass die Lieferanten nicht etwa einen Lieferstopp verfügten und wir die Kliniken mit über 1.000 Patienten räumen müssten. das wäre der Anfang vom Ende gewesen. Devise: Insolvenz bedeutet nicht das Ende, Konkurs schon eher..." Die Redakteure verstanden, die Medienberichterstattung war nicht hysterisch. Aus dem Insolvenzverfahren ging der Betrieb ein Jahr später entschuldet und ertragswirtschaftlich sowie liquiditätsmäßig saniert hervor, wenn auch mit Blessuren, viele Arbeitsplätze konnten gerettet werden.

Das es auch zu Kommunikationskrisen kommen kann, zeigte sich wiederum knapp 10 Jahre später, als viele Medien völlig unverhältnismäßig Ende 2007 über einen Norovirus-Ausbruch in der Klinik"herfielen". Die Berichte entsprachen oftmals nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. In Spitzenzeiten gab es weit über 20 Interviewanfragen täglich - zu dieser Zeit war Andreas Frädrich nicht beauftragt, die Pressestelle war nicht besetzt. Er wurde erst wieder Anfang 2008 tätig im Rahmen einer Neupositionierung der Öffentlichkeitsarbeit und ist auch aktuell wieder als Pressesprecher tätig.

Klinik Bavaria in Kreischa: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


PRESSESPIEGEL:
AUSSCHNITTE AUS 10 JAHREN TAGESZEITUNGEN



Krisenkommunikation im Insovenzverfahren nach Konkursantrag in der Klinik Bavaria
Krisenmanagement im Insovenzverfahren in der Klinik Bavaria
Pressearbeit im Insolvenzverfahren in der Klinik Bavaria
Krisenkommunikation im Insolvenzverfahren in der Klinik Bavaria
Klinik Bavaria Kreischa
Krisenkommunikation - nach der Krise ist vor der Krise
Kommunikationskrise statt Krisenkommunikation in der Klinik Bavaria Kreischa - Norovirus
Erfolgreiche Krisenkommunikation nach Virusalarm in der Klinik Bavaria
Pressearbeit nach der Krise in der Klinik Bavaria
Presseartikel SZ MVZ-Schließung in der Klinik Bavaria Kreischa

Pressespiegel Quellenhinweise:

Krisenkommunikation unmittelbar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens 1998:

Ganz oben: "Bavaria: 100-Meter-Läufer ging kurz vor dem Zeil die Luft aus"
Dresdner Neuste Nachrichten vom 15.07.1998

Mitte oben: "Bavaria Gruppe hat Schwierigkeiten"
Saale-Zeitung vom 15.07.1998

Mitte: "Wenn Arm oder Bein nicht mehr dran sind"
Saale-Zeitung vom 16.07.1998

Mitte unten: "Konzept stimmt, aber die Zeit lief uns weg"
Straubinger Tagblatt vom 18.07.1998

Unten: "Die Bavaria-Klinik ist überlebensfähig"
Sächsische Zeitung vom 15.07.1998

Ein Jahr später nach Ende der Krise 1999:

Oben: "Amtlich: Bavaria-Klinik Kreischa gerettet"
Dresdner Neuste Nachrichten vom 2./3.10.1999

Links: "1000 Jobs gerettet"
BILD Dresden vom 2.10.1999

Rechts: "Bavaria-Klinik aus der Krise"
Sächsische Zeitung vom 2./3.10.1999

"No comment": Krisenhafte Medienberichterstattung bei Norovirus-Infektionsausbruch 2007:

Oben: "Infiziert sich jetzt ganz Kreischa?"
BILD vom 31.10.2007

Mitte unten: "Killer-Virus in Kreischa - Klinik unter Quarantäne"
Morgenpost vom 1.11.2007

Unten: "Seuchenalarm in Kreischa"
BILD vom 31.10.2007

Ganz unten: "Das Noro-Virus schlägt zu"
Sächsische Zeitung vom 07.01.2008

Relativierung und Rückkehr zu Sachthemen 2008:

Oben links: Zum Arbeiten nach Theisewitz
Sächsische Zeitung vom 26.06.2008

Oben rechts: "Feriendorf entsteht an der Kinderklinik"
Sächsische Zeitung vom 05.07.2008

Unten links: "Training des richtigen Gangs"
"Sächsische Zeitung" - SZ Wissen vom 04.08.2008

Unten rechts: "Baustraße bleibt holpriges Provisorium "
"Sächsische Zeitung" vom 12.09.2008

Ganz unten: "Keine Unterverorgung durch Schließung des MVZ befürchtet"
Sächsische Zeitung vom 20.11.2008

Weitere Links:

Klinik Bavaria in Kreischa - Pressspiegel



Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Klinik Bavaria Kreischa