KrisenmanagementKrisen PRKrisenberatungKrisenberaterKrisenintervention

mediXtra - Agentur für Krisenkommunikation bei biologischen Gefahren

 

 

 

 

 

Krisenmanagement: Krisenkommunikation in der Insolvenz - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Konkursverfahren - Pressespiegel - Ausschnitte aus Tageszeitungen

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei krisenhaften Entwicklungen und Strukturwandel - Pressespiegel - Ausschnitte aus Tageszeitungen

 

Impressum und Referenzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Seite weiterempfehlen -
E-Mail-Adresse des Empfängers:


-



CHEMIEUNFALL

Der 3.September 2011 war ein unverdächtiger Samstag bei strahlendem Sonnenschein. Doch etwas lag in der Luft und warf dunkle Schatten voraus. Nur wenige Eingeweihte wußten Bescheid. Der Einsatz kam überraschend. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzerzgebirge bahnte sich an diesem Sonnabendvormittag ein Großschadensereignis an -zum Glück nur eine Übung!

MANV Großschadenserreignis in der Krisenkommunikation

Großschadensereignis - Massenanfall von Verletzten

Massenanfall von Verletzten

Übung einer Großschadenslage

Als Szenario wurde vom Landkreis ein Chemieunfall mit dem Austritt von 200 Liter Flusssäure, einer sehr stark ätzend wirkenden Säure simuliert. (siehe auch Artikel oben aus "diagnose Bavaria", Mitarbeiterzeitung der Klinik Bavaria)

Chemieunfall als Grossschadensereignis

Massenanfall von Verletzten

Der geprobte Massenanfall von Verletzten und Erkrankten (MANV) stellt eine Ausnahmessituation dar, bei der eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden muss und bei der der reguläre Rettungsdienst einer Region sehr schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gerät. Typisch ist dabei die Überforderung der ersteintreffenden Rettungsmittel, die mit erheblichen medizinischen und organisatorischen Anforderungen konfrontriert werden. Können nach mehrstündiger Anlaufphase, großräumiger Nachbarschaftshilfe und Alarmierung von Hintergrunddiensten (wie THW, dienstfreien Schichten, Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen wie dem DRK) die akuten Gefahren etwa binnen eines Tages im wesentlichen beseitigt werden, so bezeichnet man diesen Massenanfall von Verletzten als "Massenunfall", bzw. "Großschadenereignis".

Großschadenserreignis in der Krisenkommunikation

Grosschadensereignisse sind extrem medienwirksam und müssen deshalb auch in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit trainiert werden. Auch wenn die Auslöser völlig unterschiedlich sein können, ähneln sich die Muster: Menschen kommen zu Schaden oder ums Leben, erhebliche wirtschaftliche Werte werden zerstört. Das öffentlichkeitswirksame lähmende Entsetzen wird kanalisiert in eine Schuldfrage. Leitmedien können durch skandalierende Berichterstattung Grundängste bedienen. Denn Angst wirkt auflagensteigernd. Betroffene Unternehmen sollten sich im Rahmen der Krisenkommunikation - als wesentlicher Bestandteil des Krisenmanagements - nicht an Spekulationen über Schuldfragen beteiligen. Mangelnde Fürsorge und Verantwortung für die Opfer, öffentlich geführte juristische Auseinandersetzungen und Flucht in Versachlichung wirken kontraproduktiv und verstärken die Krise.

Großschadensereignis Krisenkommunikation

Großschadensereignis MANV Krisenübung, Krisenkommunikation, Krisenmanagement